Kosmisches

Der verehrte Leser wird sich sicherlich ein wenig verwundern, wenn er das untenangegebene Motiv findet. Es soll ziemlich praktisch dann sein, wenn sich der Leser orientieren will an dem, was tagsüber zwar nicht sichtbar ist, dennoch aber in seiner Gesetzmäßigkeit uns ständig umgibt. Ein Anfang will auch gefunden werden um dem Leser die Möglichkeit zu eröffnet, dass Verständnis für das kosmisch Große als möglich ins Auge fassen zu können. Ein paar Hinweise sollen einhelfen in etwas, das in der Regel als zu mächtig empfunden werden könnte.

Stellen wir uns vor, wir seien in dem Mittelpunkte unserer beiden Scheiben und schauten physisch nach Süden. Mit physich ist hier gemeint, anfassbar, sichtbar. Wenn wir physisch eben so auf unserer Mutter Erde stehen, dann könnten wir, von der Erde gesehen, also geozentrisch, wenn es dunkel wäre, immer die Tierkreisbilder von links nach rechts, von Osten nach Westen, vor uns herwandern sehen, d.h. im Osten geht im Moment die Sonne am Morgen in dem Tierkreisbild Schütze(Dezember/ Januar 2008) auf und geht dann mit der Sonne am Abend im Westen wieder unter.

Für einen nächsten Schritt stellen wir uns vor, der Mond stände eines Tages gut sichtbar im Westen. An einem folgenden Tag stellen wir vielleicht überrascht fest, dass der Mond nicht etwa schon im Westen verschwunden sei, sondern er vielmehr gen Osten gewandert ist. Rückläufig wird das genannt und auch so gemeint. Natürlich wird auch der Mond im Tageslauf von der Sonnenbahn mitgerissen, jedoch er läßt sich zurückhängen und geht an einem folgenden Tag immer gegen die Sonnenlaufrichtung etwas später auf. Deshalb sind die obigen Bilder in einer gegenläufigen Richtung angegeben.

"Mit dem obigen Bildchen ist, ausgehend von einer kosmischen Zwölfheit, eine Verteilung unserer Alphabetbuchstaben versucht worden. Man kann sich nämlich denken, dass eine kosmische Zwölfteilung, die sich auch nicht zufällig auf unseren Uhren wiederfindet, sich in Vielem unseres irdischen Daseins wiederfinden läßt. Als weiteres Beispiel sei hingewiesen auf die sieben Töne einer Oktave oder die zwölf Halbtonschritte für Tonart.

Jetzt unterhalb eine Verteilung der Farben in einer Zwölfheit, die sich wiederum gleidern kann in fünf Nachtfarben und sieben Tagesfarben.

Vielleicht ist hier jetzt der Ort unseren Leser daran zu erinnern, dass wir hier zwar bezug zur kosmischen Gesetzmäßigkeit genommen haben, aber im Grunde doch hier nur hinweisen wollten auf größere Zusammenhänge. Nichtsdestoweniger darf hoffentlich der Leser erwarten, dass sich die verschiedenen Einzelheiten mit der Zeit zusammenschließen. Es ist also nicht beabsichtigt, der breiten Menge an Information das eine oder andere Element hinzuzufügen, nein, es besteht die Hoffnung dass viele Aspekte sich mit der Zeit unterordnen lassen und eine große Vereinfachung bei voller Würdigung seines qualitativen "Gewichtes" möglich sein könnte. In diesem Sinne sei hiermit daran erinnert, dass die Seite benannt ist nach "Bewegter Plastik" und im Zentrum der Aufmerksamkeit doch immer mehr und mehr eben der einzelne Mensch stehen können soll.


Wie die hohen Sterne weisen,
Ewig voller Harmonie
Sollen unsere Herzen weisen,
Unverwirret sein wie sie
In dem Großen, in dem Kleinen
Will der Weltengott erscheinen.



Alle Schöpfung dreht im Kreise
Freude ist ihr hohes Lied
Nur der Mensch will sich nicht beugen
Sucht nach neuem Glück sich müd
Freunde sucht den Sinn der Dinge,
Dass auch Freude euch durchdringe.

© Bewegte Plastik 2008 rochushoelscher@gmx.de
© living sculpture 2008 rochushoelscher@gmx.de
© Скульптура движения 2008 rochushoelscher@gmx.de