20. Januar - 18. Febuar

Wassermann

Hier nun die vierte Seite, die sich auf unsere Monate bezieht. Sie sind gemeint als eine Orientierrung im Jahreslauf und gewonnen aus einer Meditationsleistung im Gang durch das Jahr.

Die Zeit, die nun kommt, bis etwa zum 23, 25. Februar, sollte gewidmet sein einem meditativen Empfinden desjenigen, was Jesus in seiner Menschenwandlung geworden ist. Es ist schon notwendig, dass wir auch empfinden, meine lieben Freunde, wie durch eine solche Vertiefung in alles Werden, Wesen und Weben, wie durch eine solche Empfindung der Seelsorger von selbst dazu kommen kann, das Testament aufzuschlagen und daraus die Dinge zu  entnehmen, die er dann auch im Evangeliumlesen an die Menschheit heranbringt, und wie er dazu kommen kann, dasjenige auszuführen, was er zum Verständnis an die Menschheit herantragen soll. In dieser Zeit, die also die  Februarzeit ist, die dritte Jahreszeit für den Christus, werden wir uns meditativ insbesondere vertiefen erstens in die Art und Weise, wie Jesus weise wird.

1. Weisewerden Jesu

Alles dasjenige, was wir erkennen können zum Beispiel aus der Erscheinung des zwölfjährigen Jesus im Tempel, alles dasjenige, was sonst erkannt werden kann über die Entwickelung des Jesus in seiner Jugend, gehört in diese Meditation hinein. Als zweites aber sollen wir uns hineinfinden in die Meditation des nicht zu Versuchenden, des in der Versuchung  eigentlich nicht zu Verführenden.

2. Der in der Versuchung nicht zu Verführende

Als drittes soll uns dasjenige entgegentreten, was in einem Begriffe liegt, der eigentlich von uns ganz empfunden werden soll; das ist der Begriff das der Weisewerdende, der in der Versuchung nicht zu Verführende, der Menschensohn ist.

3. Der Menschensohn

also derjenige, der innig verwandt ist mit allem Menschlichen, der aber dadurch, dass er durch die ihnen ja jetzt schon bekannten Bedingungen ins Erdendasein getreten ist, nicht darstellt jenen Menschen, der die Sündenkrankheit an sich trägt, sondern jenen Menschen, der die Aufforderung in sich trägt, das Wesen des Menschen so zu erfüllen, dass die Sündenkrankheit abfällt. Das aber führt unmittelbar  hinüber in dasjenige, was als das vierte aufzutreten hat, der Weltenarzt 

4. Der Weltenarzt

derjenige also, welcher die kranke Menschheit heilt. Alles, was in dieser Beziehung in den Evangelien steht, können wir selber rege machen, können wir an andere in der entsprechenden Weise heranbringen. Dadurch aber erst sind wir richtig vorbereitet zu demjenigen, was wir empfinden sollen an dem Evangelium und überhaupt durch unsere Beziehung mit dem Christus Jesus als die besondere Art, wie der Christus Jesus die Jünger findet.

5. Der die Jünger Findende

Es liegen unendliche Tiefen in den Evangelien-Erzählungen, wenn wir gerade diese zur Meditation machen, über die Art und Weise, wie zu dem Christus seine Jünger kommen, wie sie nachfolgen und so weiter. Dann erst, wenn wir dieses Gefühl haben, haben wir eine richtige Empfindung von dem nächsten, von dem Lehrenden,

6. Der Lehrende

von dem Lehrenden in dem Sinne, wie ich es ihnen ja auch im Laufe dieser Vorträge angedeutet habe an dem 13. Kapitel des Matthäus Evangeliums. Und dann erst, wenn wir so empfunden haben, sind wir in der Lage, dasjenige innerlich richtig zu durchleben, was ich gesprochen habe über die Begründung des Gottesreiches auf Erden, weil das Erdenreich eigentlich zum Untergange bestimmt ist, also die Gründung des Reiches, des Himmelreiches 

7. Gründung des Himmelreiches

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