20. April - 20. Mai

Stier

Hier nun die siebte Seite, die sich auf unsere Monate bezieht. Sie sind gemeint als eine Orientierrung im Jahreslauf und gewonnen aus einer Meditationsleistung im Gang durch das Jahr.

Und nun kommen wir zu demjenigen, was die Maitage, 24. April bis 25. Mai umschließen kann. Die Maitage werden uns, wenn wir alles das durchgemacht haben, eine Empfindung geben für die unmittelbare Gegenwart des Übersinnlichen, die wir ja empfnden lernen können an dem Wandeln des auferstandenen Christus Jesus mit seinen Jüngern, soweit uns im Evangelium dafür Anhaltspunkte gegeben sind.

1. Gegenwart des Übersinnlichen

Aus dieser Gegenwart des Übersinnlichen, aus dem, was wir empfinden können daraus, dass wir fühlen, so wie uns die Dinge umgeben in bezug auf unsere Augen und Ohren, so umgeben uns die Wesen des Übersinnlichen, daraus ersprießt uns dann eine Empfindung für das Sein des Moralischen.

2. Sein des Moralischen

Und erst, wenn wir die rechte Empfindung entwickelt haben für das Sein des Moralischen, sind wir reif, in uns die äußeren Welterscheinungen als Schein zu empfinden; vorher wird es immer mehr und mehr phrasenhaft bleiben.

3. Welt als Schein

Dann aber, wenn wir auf der einen Seite  die Welt als Schein empfinden, dann trägt uns das hinüber zu einem Empfinden der in der Welt zunächst verborgenen Wahrheit.

4. Verborgene Wahrheit

Und jetzt haben wir alle die Elemente in uns, die es uns möglich machen, konkreter uns mit dem Christus zu durchdringen, uns zu durchdringen mit dem auferstandenen Christus

5. Sich durchdringen mit dem Auferstandenen

Dann können wir eigentlich erst in diesem Zusammenhang ein rechtes Gefühl davon haben, wie man Jünger sein kann nicht des vor dem Tode Stehende, sondern Jünger des Auferstandenen, was ja der Paulus geworden ist.

6. Jünger des Auferstandenen

Und dann kann man sich mit ihm in seiner Welt fühlen, in der Geisteswelt fühlen, also in einer anderen Welt fühlen.

7. In einer anderen Welt fühlen

 

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