Samstag


 47. Samstag nach der OsterZeit 2020,
48. Wochenspruchwoche 2021


Saturday, Saturntag, Samstag

Nach dem göttlich-geistigen Seinsgrund sei mein Blick gerichtet.
Die Sinne schauen des Seinsgrundes Wesensoffenbarung
Weltengeist waltet im Weltenstoff
Weltengeist webt im Toten, im Lebenden, im Empfindenden
Weltengeist schafft im Menschen sich seines Wesens Abbild
Seele offenbart des Weltengeistes Bildnerkraft
Seele strebt nach Geisterfüllung.


​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​
In gewissem Sinne ist ein Gegensatz zu der Mondenindividualität der äußerste Planet, einen gewissen Gegensatz zu dieser Mondenindividualitaät bildet die Saturnindividualität. Die Saturnindividualität ist so geartet, dass sie eigentlich von dem Weltenall selbst zwar in der mannigfaltigsten Weise angeregt wird, das sie aber wenigstens auf die Erde von diesen Anregungen aus dem Weltenall nichts zurückkommenläßt, nichts hinstrahlt. Gewiß, auch der Saturn wird von der Sonne bestrahlt, aber dasjenige, was er von den Sonnenstrahlen zurückwirft hat keine Bedeutung für das irdische Leben, sondern der Saturn ist ganz und gar derjenige Weltenkörper unseres Planetensystems, der sich voll hingibt in seinem eigenen Wesen. Er strahlt sein eigenes Wesen in die Welt hinaus und wenn man den Saturn betrachtet, dann sagt er einem eigentlich immer, wie er ist, während der Mond, wenn man ihn äußerlich betrachtet einem sagt, wie alles andere in der Welt ist, sagt einem der Saturn gar nichts von dem, was er an Anregungen von der übrigen Welt empfängt, sondern er spricht immer nur von sich selbst, er sagt nur das, was er selbst ist. Und dasjenige, was er selbst ist enthüllt sich nach und nach wie eine Art Gedächtnis unseres Planetensystems. Der Saturn kommt einem vor wie derjenige Weltenkörper, der alles getreulich mitgemacht hat in unserem Planetensystem, aber sich auch alles in der Erinnerung, in dieser kosmischen Erinnerung die er hat, treu bewahrt hat. Er schweigt über die Dinge der Gegenwart des Universums. Diese Dinge der Gegenwart des Universums nimmt er auf, verarbeitet sie in seinem Inneren Seelisch-Geistigen. Die ganze Summe der Wesenheiten, die im Saturn wohnen gibt sich zwar der Außenwelt hin, aber nimmt schweigend, stumm, die Ereignisse der Welt in das Seelenhafte auf und erzählt nur von den vergangenen Ereignissen des Kosmos. Daher ist der Saturn, wenn er zunächst kosmisch betrachtet wird etwas wie das wandelnde Gedächtnis unseres Planetensystems. Und er enthält eigentlich als ein treuer Mitteiler desjenigen, was im Planetensystem passiert ist, in dieser Art die Geheimnisse des Planetensystems. Während wir also, wenn wir die Weltengeheimnisse ergründen wollen nach dem Monde vergeblich schauen, während wir uns sozusagen zu Vertrauten der Mondenwesen selber machen müssen, wenn wir von ihnen etwas erfahren wollen über die Weltengeheimnisse, ist solches beim Saturne nicht notwendig. Beim Saturn genügt ein Aufgeschlossensein für das Geistige, dann verwandelt sich der Saturn vor dem geistigen Auge, vor dem Seelenauge in einen lebendigen Historiographen des Planetensystems. Er hält auch gar nichts  zurück mit diesen Erzählungen, die er zu geben hat zu allem, was innerhalb des Plantensystems geschehen ist. Er ist in dieser Beziehung der völlige Gegensatz der Mondenbildung, er spricht fortwährend. Und er spricht von der Vergangenheit des Planetensystems mit innerer Wärme und innerer Glut, sodass es eigentlich gefährlich ist mit dem, was er im Weltenall spricht, intimer bekannt zu werden, weil er von den vergangenen Ereignissen des Weltenalls mit einer solchen Hingebung spricht, dass man ungeheuer lieb gewinnt diese Vergangenheit des Weltenalls. Er ist sozusagen fortwährend für denjenigen, der ihm seine Geheimnisse ablauscht, der ständige Vertreter, das Irdische gering zu achten und sich ganz und gar zu vertiefen in das was die Erde einmal war. Namentlich spricht er deutlich über das, was die Erde einmal war, bevor sie Erde geworden ist, sodass er derjenige Planet in unserem Planetensystem ist,  der einem die Vergangenheit unendlich teuer macht. Und jene Menschen, die nun eine irdische Hinneigung  zum Saturn haben, das sind solche, die immer gern in die Vergangenheit blicken, die nicht gerne den Fortschritt haben, die das Vergangene immer wieder zurückführen möchten. Auf diese Art nähert man sich der Individualität des Saturn.