Mittwoch


35. WochenspruchWoche
​​​​​​​35. Woche nach Ostern 2023
Erste AdventWoche
3. - 9. Dezenber 2023
Ranafast

​​​​​​​Nikolaus 2023


Wo ist im Finstren das Licht?
Wo findet Seele den Geist?
Auf Golgatha steht das Kreuz!
Christus leuchtet am Kreuz!
ER führt durch den Tod.
ER leuchtet in der Finsternis.
ER sei meiner Seele Licht.​​​​




























​​​​​​​​​​​​​​ Mittwoch, Mercredi, Merkur


Dann haben wir Merkur. Merkur ist derjenige Planet, welcher im Gegensatz zu den anderen eigentlich sich interessiert für das, was nicht sinnlicher, aber von solcher Natur ist, dass man es kombinieren kann. In ihm sind die Meister des kombinierenden Denkens, in Jupiter die Meister des weisheitsvollen Denkens und es ist so, dass wenn der Mensch aus dem vorirdischen Leben in das Dasein der Erde tritt, der Mondenimpuls dann derjenige ist, welcher die Kräfte liefert für sein physisches Dasein. Die Venus die liefert die Kräfte für alles das, was Gemüts und Temperamentsanlagen sind, Merkur aber liefert die Kräfte für alles das, was im Menschen Verstandes- und Vernunftanlagen sind, namentlich Verstandesanlagen. Es sind eben im Merkur  verankert die Meister der kombinierenden Erkenntniskräfte.
Und wiederum besteht in Bezug auf den Menschen ein merkwürdiges Verhältnis zwischen diesen Planeten. Der Mond, der die herben, sich ganz in sich zurückziehenden Geister enthält, der nur dasjenige, was aus dem Universum ihm zugbestrahlt wird, wiederum zurückstrahlt, der baut eigentlich das äußere, den Körper des Menschen auf, der vereinigt in diesem Aufbau des Körperlichen also die Vererbungskräfte. In ihm sitzen eben jene geistigen Wesenheiten, die in voller Abgeschlossenheit, ich möchte sagen, kosmisch sinnen über dasjenige, was von Generation zu Generation auf dem Umwege durch das Physische sich forterbt. Daher wissen ja die Menschen der gegenwärtigen Wissenschaft, weil sich die Mondenwesen so verschanzt halten in ihrer Festung, über die Vererbung gar nichts. Im Grunde genommen erscheint es einem tieferen Blick so, das in der Gegenwart, wenn irgendwo in einem wissenschaftlichen Zusammenhang von Vererbung gesprochen wird, man eigentlich, wenn man eine kosmische Sprache redet sagen könnte: der ist mondenverlassen, der ist mondverlassen. Dagegen ist er Mars behext, denn er redet unter dem Einfluß  der dämonischen Marskräfte  von der Vererbung, aber er steht ganz  fern den eigentlichen Vererbungsgeheimnissen. Venus und Merkur tragen mehr das Seelisch-Geistige des Karmischen in den Menschen hinein und bringen es in seiner Gemütslage, in seinem Temperament zum Vorschein. Dagegen haben Mars und namentlich Jupiter und Saturn, wenn der Mensch in einem richtigen Verhältnis zu ihnen steht etwas Befreiendes. Sie reißen ihn los von allem Schicksalbestimmenden und machen ihn gerade zu einem freien Wesen. Man könnte in einer etwas verwandelten Form ein biblisches Wort gebrauchen. Saturn welcher der treue Gedächtnisbewahrer des Universums ist, sagte eines Tages: Lasset uns den Menschen in seinem eigenen Gedächtnis frei machen. Und da wurde der Einfluß des Saturn ins Unbewusste  hinuntergedrängt, der Mensch bekam sein eigenes Gedächtnis und mit ihm die Unterlage das Unterpfand seiner persönlichen Freiheit.
Ebenso ist der innere Willensimpuls, der im freien Denken liegt, der Gnade des Jupiter zu verdanken. Jupiter könnte eigentlich alle Gedanken der  Menschen beherrschen. Er ist derjenige, bei dem man die gegenwärtigen Gedanken des ganzen Universums findet, wenn man sie sich zugänglich macht, aber er hat sich ebenfalls zurückgezogen, er lässt die Menschen denken als freie Wesen und das freie Element, das in de Sprache liegt, liegt darinnen, das sogar Mars gnadenvoll geworden ist, weil er sich sozusagen fügen musste dem Ratschluß der anderen sonnenfernen Planeten, nicht dem Menschen die Dinge weiter aufdrängen durfte, so ist der Mensch auch in der Sprache in einer gewissen Weise frei , nicht ganz frei, aber er ist in einer gewissen Weise frei, sodass von einer anderen Seite her Mars, Jupiter und Saturn die menschenbefreienden Planeten genannt werden können.
Dagegen Venus, Merkur und Mond die schicksalbestimmenden Planeten genannt werden müssen. Zwischen diese Taten und Impulse  der planetarischen Individualitäten stellt sich dann die Sonne hinein, gewissermaßen Harmonie schaffend zwischen dem Menschenbefreienden und dem Schicksalbestimmenden. So dass man in der Sonne diejenige Individualität hat, wo in einer wunderbaren Weise  zusammenwirkt das schicksalbestimmende Notwendige, das Menschenbefreiende und derjenige allein versteht das, was in dem lohenden, lodernden Sonnenlicht enthalten ist, der dieses Ineinanderweben und -leben von Schicksal und Freiheit, in dem sich in die Welt verbreitenden und wiederum sich warm zusammenhaltenden Lichte schaut. Auch mit der Sonne selbst kommen wir nicht zurecht, wenn wir sie bloß in dem anschauen, was die Physiker von ihr wissen. Wir kommen mit der Sonne nur zurecht, wenn wir sie in dem anschauen, was sie geistig-seelisch ist. Da ist sie dasjenige, was in der Wärme erglühen macht die Schicksalsnotwendigkeit, und in der Flamme  das Schicksal, in Freiheit löst und wiederum die Freiheit, wenn sie missbraucht wird, zusammenballt zu dem wirksamen Substanziellen der Sonne. Die Sonne ist gewissermaßen die Flamme, in der die Freiheit phosphorisch im Weltenall erscheint und sie ist zu gleicher Zeit  die Substanz, in der, wie in sich zusammenballende Asche, die missbrauchte Freiheit als Schicksal sich zusammenbackt um weiter wirken zu können, bis dieses Schicksal wiederum  seinerseits phosphorisch in die Flamme der Freiheit übergehen kann.

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