Löwe | 23. Juli - 22. August


Astrologisch Löwe, Astronomisch Krebs, Zeit der Reifung/ Pauluszeit/ 5. Tagesfarbe: blau/Bezug: Wärmesinn/ 
23.07. - 22.08.2020
(21.7. - 20.8.2020)

​1. Werden als Geist, der erfüllt.
​​2. Wirkung des Lichtes in der Finsternis.
3. Das Ruhevolle des Geistwebens.
4. Das Miterleben des Äußeren im Geiste..

Juli/ August
Heute Nachmittag werde ich ihnen noch die Zeit  vom Juli bis zum August hin noch aufschreiben. Das ist die Zeit, in der wir die eigentliche Reifung der Natur nun im christlichen Sinne erleben. Das ist auch die Zeit, wo uns besonders nahe gehen wird dasjenige, was Paulus sagt über seine Wahrnehmung des lebendigen Christus, sein Entrücktsein in eine geistige Welt. Denn wir werden da gewissermaßen dasjenige, was wir früher als den Geist  im Werden empfunden haben, als die Anwesenheit dieses Geistes in der uns umgebenden reifenden Natur fühlen. Wir werden fühlen, wenn wir uns in der richtigen Weise in das versenken können, was bis zur Reifung hin geworden ist, wie das Licht wirklich in die Finsternis hineingeschienen hat, bei allem, was da draußen wird, wo das Licht fortlebt in dem Reifen, und wir werden empfinden können, wie dasjenige, was da wird, was in dem Reifen fortlebt, auch in uns Wurzeln schlagen kann. Das können wir nur empfinden, wenn wir nun aus der früheren Empfindung heraus  des wachend schlafenden Geistes das Ruhevolle der Augustnatur und das im Ruhevollen webende Geistige erleben können, das im Glanze des Sonnenscheines lebt, und wir werden übertragen können dieses Bild auf dasjenige, was wir  durch Christus in uns selbst erleben können. Dann geht als viertes hervor – hier schließt sich ein vierter Punkt an die drei anderen an – ein ganz lebendiges Miterleben mit dem Äußeren; es schließt sich gewissermaßen in uns zusammen das Äußere und das Innere. So kann man die äußere und die innere Reife empfinden, und man bekommt dadurch, dass einen das Äußere befruchtet, die Bilder für die innere Reife.
Meine lieben Freunde! Ich habe die Meditationen für den Jahreslauf geführt bis in die Zeit, welche etwa auf den 21. /23. Juli bis in den 22., 23. August fallen würde, die Zeit, die ich die Zeit der Reifung genannt habe. Wenn wir in dieser Zeit uns mit der Welt durchdringen, von der Welt durchdringen lassen, dann fühlen wir – nachdem wir meditativ uns in dasjenige versenkt haben, was ich vormittags vorgebracht habe – nicht nur, wie der Geist wirkt in dem Werdenden und gewissermaßen dem Lichte nach, sondern wir fühlen das Werden der Außenwelt selbst als Geist. Und ich kann dann sagen für diese Zeit in demselben Sinn wie vormittags für die erste Zeit etwa vom 22. Juli bis zum 23. August: Erstens, das Werden als Geist, der erfüllt(Es wird an die Tafel geschrieben:)        


1. Werden als Geist, der erfüllt
Zweitens werde ich zu fühlen versuchen, wie das Licht nicht nur so, wie ich sagte, beim Übergang von der Johannizeit zu dieser Zeit fortwirkt, sondern wie das Licht gewissermaßen in der Finsternis sich gebiert. Also: die Wirkung des Lichtes in der Finsternis. (Es wird an die Tafel geschrieben:)

2. Wirkung des Lichtes in der Finsternis
Und kann ich das fühlen, so werde ich wie um mich herum verspüren das Ruhevolle des in der Natur webenden Geistes. Ich machte  schon am Vormittag darauf aufmerksam, wie mir das Gesamte, das da reift, während es früher gesprosst hat, erscheint wie ausgegossene Ruhe, in welcher  das Licht der Sonne geistig weht. Also: Das Ruhevolle des Geistwebens. (Es wird an die Tafel geschrieben:)

3. Das Ruhevolle des Geistwebens
Und als viertes fühle ich mich selber ununterschieden in dem äußeren Geistigen, als Teil des Geistigen, also: Das Miterleben des Äußeren im Geiste. (Es wird an die Tafel geschrieben:)

4. Das Mit-Erleben des Äußeren im Geiste
Das würde die Meditation sein, die gerade an der reifenden Natur in der Augustzeit entwickelt werden kann, und wir werden finden, dass gerade in diese Zeit hinein die Schriften des Paulus als solche auf uns wirken können, indem wir ihnen verständnisvoll entgegenkommen. Während also in vorhergehenden Zeiträumen der Kontrast des Johannes und des Paulus  vor unsere Seele gestellt werde soll oder von uns vor die Seele der Gemeinde gestellt werden soll, wird für diese Zeit besonders bedeutsam, wenn wir  die ganze Paulus-Bedeutung hinstellen vor uns selbst oder vor die Gemeinschaft.

Ein zweites Jahr beginnt. Dank an alle Beteiligten!​​​​​​​

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